Hubsysteme im Einsatz mit Seitenkanalverdichtern

 

Ansatz:
Die Mechanisierung der Produktion schreitet immer weiter voran. Es lassen sich aber längst noch nicht alle Arbeitsgänge effektiv von Maschinen umsetzen. Der Einfluss eines denkenden Menschen ist immer wieder notwendig. Dies führt dazu, dass diese Arbeiten tendenziell eintönig und schwer sind. Neuartige Hubsysteme nehmen Mitarbeitern diese schweren Lasten ab.

Funktionsprinzip:
Auf der Funktionsskizze ist erkennbar, dass die am Schwenkkran befestigte Hubeinheit relativ flexibel über das zu hebende Gut platziert werden kann. Der Saugfuß wird auf das Gut aufgelegt. Die Oberfläche des Gutes sollte eben, glatt und sauber sein. Nachdem der Saugfuß Kontakt mit dem Gut hat, betätigt der Bediener einen am Saugfuß angebrachten Schalter und das Gut wird am Saugfuß angesaugt. Nun kann der Bediener über einen weiteren Schalter am Saugfuß das Gut anheben oder in der Lage verändern. Es ist möglich das Gut zu drehen, zu versetzen, zu kippen, bis es schließlich wieder abgelegt werden kann. Das alles passiert ohne größeren Kraftaufwand für den Bediener.

Arbeitsweise:
Ein Seitenkanalgebläse erzeugt den notwendigen Unterdruck. Dieser Unterdruck wird über einen flexiblen Schlauch und einen Luftfilter, weiter über den Schwenkkran bis an die Hubeinheit geführt. Hier sitzt die Zentrale Steuerungseinheit, die der Bediener nutzt, um Güter anzuheben und dann zu bewegen. Die Hubeinheit schließt nun die Verbindung vom zu transportierenden Gut zum Unterdruck. Das Gut wird an der Hubeinheit fest angesaugt und kann dann angehoben werden. SKVTechnik verkauft diese Seitenkanalverdichter, die zur Erzeugung des notwendigen Unterdruckes dienen. Die Erzeugung eines Unterdrucks ist neben der Erzeugung von Überdruck die grundlegende Eigenschaft eines Seitenkanalgebläses. Für den Einsatz eines Seitenkanalverdichters an einem Hubsystem sind zwei Dinge entscheidend. Erstens natürlich das Gewicht des Gutes und zweitens ist entscheidend, wie gut die Hubeinheit an der Oberfläche des Gutes anschließen kann. Der Anschluss ist, wie sich der aufmerksame Leser denken kann, an einem Karton oder an einer Gipskartonplatte die gehoben werden soll wesentlich besser als an einer rohen Steinplatte.