Kühlen mit Luft

Luftströme zum Kühlen werden mit Ventilatoren erzeugt

Die Kühlung von Anlagenteilen werden in der Industrie verstärkt durch die Kühlung mit Luft vorgenommen. Diese Art der Kühlung bietet im Gegensatz zur Kühlung mit Wasser oder Flüssigkeiten viele Vorteile. Zum einen kann die Luftkühlung ohne Umwege direkt auf das zu kühlende Objekt geleitet werden ohne dass es zu Komplikationen durch Feuchtigkeit in elektrischen Anlagen kommt. Es werden keine Dämpfe erzeugt, es entstehen keine Abwässer. Die negativen Begleiterscheinungen der Verunreinigung der gekühlten Objekte durch Wasser oder Feuchtigkeit entfällt. Zum anderen kann der kühlende Volumenstrom exakt den Erfordernissen des zu kühlenden Objektes angepasst werden. Die Dosierung des kühlenden Luftstromes ist wesentlich einfacher vorzunehmen als die Dosierung von Flüssigkeiten, die das Objekt umfließen.

 

Kühlen durch Ventilatoren
Kühlen durch Ventilatoren

Um die Kühlwirkung des Luftstromes am Objekt noch zu verstärken, ist die Verwendung von vorher heruntergekühlte Luft möglich. Dazu wird die angesagte Kühlluft vor der Verwendung am Objekt definiert heruntergekühlt. Somit wird eine noch stärkere Kühlwirkung am zu kühlen Objekt erreicht. Die Kombination aus mehr oder weniger stark heruntergekühlter Luft und der Menge des Luftstromes pro Zeiteinheit ist entscheidend für die Kühlwirkung am Objekt. Das bedeutet im Umkehrschluss dass durch die Kombination beider Einflussgrößen die Kühlung am Objekt noch feiner dosiert werden kann und gleichzeitig eine noch höhere Kühlwirkung erreicht wird.

Für die Realisierung von Kühlungen durch lufttechnische Anlagen sind vorrangig Ventilatoren einzusetzen, da diese höre Luftdurchsätze pro Zeiteinheit als Seitenkanalverdichter realisieren lassen. Außerdem sind Energieverbrauch und Geräusch Emission bei Ventilatoren geringer. Deshalb ist der Einsatz von Ventilatoren gegenüber Seitenkanalverdichtern im Einsatzgebiet Luftkühlung vorzuziehen.